| Geographie
Kreta ist die größte Insel Griechenlands und die zweitgrößte (nach Zypern) des östlichen Mittelmeers. Kreta liegt auf der Südseite des Ägäischen Meeres und bedeckt eine Fläche von 8.336 km2. Die Anzahl der Inselbewohner liegt etwa bei 601.131 (Volkszählung 2001). Sie hat eine Länge von ungefähr 260 km und variiert in der Breit von 60 km (die vom Dion bis zum Lithino Kap ausgemessen sind) bis nur 12 km zum Isthmus von Ierepetra im östlichen Teil Kretas. Die Küste ist geographisch getrennt, so dass die Küstenlänge über 1000 km beträgt. Kreta liegt ca. 160 km südlich des griechischen Festlandes.
Die Insel ist besonders gebirgig und wird durch einen hohen Gebirgszug bestimmt. Dieser Gebirgszug überquert Kreta vom Westen bis zum Osten und wird aus drei verschiedenen Gebirgsgruppen gebildet. Diese sind:
- Lefka Ori (Weißen Bergen (2452 m.)
- Ida-Gebirge (Psiloritis ( 35,18° B 24,82° A 2.456 m.)
- Dikti-Gebirge (2.148 m)
Diese Berge verleihen Kreta fruchtbare Hochebenen, wie die Hochebenen Lassithi, Omalos und Nidha, Höhlen, wie die Diktäische und Idaio Höhle und Schluchten wie die bekannte Samaria -Schlucht, die Imbros- Schlucht, die Kourtaliotiko- Schlucht, usw.
Klima
Kreta gehört zur mediterannen Klimazone, welche das Klima der Insel bestimmt. Das Klima von Kreta wird als mild bezeichnet. Die Atmosphäre kann ziemlich feucht sein, je nach Meeresnähe. Der Winter ist regnerisch und mild – meistens in den westlichen Teilen Kretas. Schneefälle gibt es selten auf dem Flachland, aber ziemlich oft auf den Gebirgsgebieten. Im Laufe des Sommers betragen die durchschnittlichen Temperaturen 25 bis 30 Graden (Celsius), die niedriger als die Temperaturen d auf dem Festland fallen. Auf der südlichen Küste, einschl. der Messara- Ebene und des Asterousia-Gebirges genießt man mehr Sonnentage und deutlich höhere Temperaturen im Laufe des Sommers als auf der restlichen Insel.
Staedte
Die Insel Kretas ist eine der 13 Verwaltungsregionen Griechenlands und umfasst vier Präfekturen:
Heraklion (292.489 Einwohner)
Lasithi (76.319 Einwohner)
Rethymno (81.936 Einwohner)
Chania (150.387 Einwohner)
Verkehrmittel
Kreta steht in Verbindung mit dem meisten griechischen Städten durch die zwei internationalen Flughäfen der Insel in den Städten Iraklio und Chania. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Charter-Flüge nach und von vielen Städten Europas. Für den Schifftransport kann man zwischen drei Schiffen täglich wählen. In Athen fahren die Schiffe fahren von Piräus ab, während auf Kreta die Abfahrt in Souda (Chania), Iraklio und Rethymno stattfindet.
Auf der Insel gibt es die Möglichkeit, den Busverkehr der staatlichen Gesellschaft KTEL zu benutzen, wodurch die Präfekturen und die Dörfer der Insel zueinander in Verbindung stehen.
Gesundheitsdienste
Auf Kreta kann man öffentliche Krankenhäuser in jeder großer Stadt finden sowie viele private Kliniken und Krankenhäuser.
Wenn Sie bei IKA (entweder mit gegenseitiger Vereinbarung, wie die Europäische Krankenversicherungskarte oder das E 121 Formular, oder wenn Sie in Griechenland arbeiten und Beiträge abführen) oder bei einer anderen griechischen nationalen Versicherungsträger versichert sind, haben Sie kostenlosen Zugang zur stationären Behandlung und Versorgung von Ärzten und Fachärzten, die bei dem öffentlichen Gesundheitssystem arbeiten.
Chania
Die Präfektur Chania ist eine der vier Präfekturen Kretas; sie befindet sich westlich der Insel. Ihr Verwaltungssitz ist Chania. Chania grenzt nur an einer Präfektur, die Präfektur Rethymno auf der Ostseite. Der Westteil Kretas grenzt nördlich an das Kretische Meer und im Westen und Süden an das Mittelmeer. Die kleine Insel Gavdos, welche den südlichsten Punkt Europas darstellt, gehört ebenso zur Präfektur Chania, welche in 5 Provinzen geteilt wird: Apokoronas, Kissamos, Kydonia, Selino und Sfakia.
Die Präfektur Chania, oft informal beschrieben als „Westkreta“, ist ein schöner und noch unberührter Teil der Insel mit Gebieten wie das grüne Apokoronas, das gebirgige Sfakia und Selino auf der fernen Südwestecke. Einige weitere Städte der Präfektur Chania sind folgende: Hóra Sfakíon, Kastelli-Kissamos, Paleochora, Maleme, Vrisses, Vamos, Georgioupolis und Kalives.
Der Naturpark von der Samaria- Schlucht, der eine bedeutende
Touristenattraktion ist, wo auch die seltene kretische Wildziege Kri Kri Zuflucht findet, liegt auf der Südseite der Präfektur Chania. Die Weißen Berge oder Lefka Ori, wo sich die Samaria-, Aradena-, Imbros- so wie weitere Schluchten befinden, mit den bis Mai unter Schnee gebliebenen Kalkspitzen bedecken ein großer Teil der Präfektur Chania. Sie umfassen mehr als 40 Spitzen über 2.000 m hoch. Die höchste Spitze dieses Gebiets ist Phanes, auf 2.452 m Seehöhe.
Westkreta ist bekannt für ihre Frühlingsblumen, die sich bis zum frühen Mai auf den Bergen befinden. Bekannt ist auch das Beobachten der Vögel, insbesondere für Lämmergeier und Steinadler. Als Insel hat Kreta viele endemische Tier- und Pflanzarten.
Der einzige natürliche Süßwassersee Kretas, der Kournas-See, gehört zur Präfektur und liegt in der Nähe der Grenze zur Präfektur Rethymno, 47 km weit von Chania. Er ist ziemlich groß und hat einen Umkreis von 3,5 km. Der See hiess früher „Korisia“ nach der alten Stadt „Korion“, welche sich im Gebiet befinden und ein Tempel der Athena haben sollte. Der See war einmal voll von Aalen, aber heute ist er für seine Wasserschildkröten bekannt und natürlich für seinen Tourismus. Tavernen und Pedalvermietungsgeschäfte liegen der Küsten entlang. Insgesamt bewahrt jedoch der See seine Schönheit mit der Reflexion der Weißen Bergen in seinem spiegelblanken Wasser.
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